RAW fotografieren – warum?


Wenn es um JPEG oder Raw-Format (Roh-Format oder digitales Negativ) geht, ist das Lager der Fotografen immer wieder gespalten. Es gibt Situationen da fotografiere ich auch direkt im JPEG-Format, das wird aber immer seltener. Inzwischen fotografiere ich fast zu 100% im Raw-Format und nutze auch nicht mehr die Möglichkeit meiner Kamera auch gleich ein JPEG-Bild abzuspeichern, da ich fast zu 100% jedes meiner Fotos „digital entwickele“.
Warum? Mit dem Raw-Format habe ich eben mehr Möglichkeiten in der Bildbearbeitung weil das Foto unkomprimiert ist und alle Bilddaten die der Kamerasensor aufnimmt noch vorhanden sind. Dadurch kann man hier und da noch ein Foto retten, welches eigentlich ein Fall für den digitalen Papierkorb wäre. Ich will hier jetzt nicht zu technisch werden. Wen das „warum“ genauer interessiert, der kann sich gerne die beiden „Fundstücke“ ganz unten zu dem Thema mal durchlesen.

Um den krassen Unterschied zwischen vorher und nachher mal zu zeigen, ist mir heute ein sehr gutes Beispiel untergekommen. Das Foto war unterbelichtet und der automatische Weißabgleich der Kamera war mit dem extremen Mischlicht auf der Bühne total überfordert.
Vorteil Raw-Format

Bei einem JPEG wäre hier nicht mehr viel zu retten gewesen. Das funktioniert eben nur im Raw-Format. Ich denke hier wird der klare Vorteil vom Raw-Format gegenüber dem JPEG-Format sehr deutlich.

 


Fundstücke im Internet:
http://www.traumflieger.de/desktop/raw/raw_start.php

http://fokussiert.com/2007/07/31/rohe-fotos-wozu-raw-fotografieren/

 

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