Fenster – mehr nicht


Es sind die einfachsten Dinge die man manchmal außer Acht lässt obwohl sie so nahe liegen und gut sind. Warum soll man Licht künstlich erzeugen wenn es eine Lichtquelle gibt die natürlicher nicht sein könnte. Manchmal tut es eben auch eine Kamera und nur ein Fenster.

Vor einigen Tagen hatte ich das zweite Shooting mit Carina und wir haben zu Anfang etwas ganz unspektakuläres gemacht. Ich habe sie ganz einfach an das Fenster gestellt und mit dem vorhandenen Tageslicht, welches durch die Wolken und den Vorhang entsprechend diffus war, fotografiert. Dabei sind ein paar sehr schöne Aufnahmen entstanden.

Bei dieser Gelegenheit kam auch mein neues 50mm Festbrennweite-Objektiv (Canon EF 50mm f1.4 USM) zum ersten Mal richtig zum Einsatz. Mit diesem Objektiv bin ich jetzt da angekommen wo ich hin wollte. Der Schärfeverlauf (bzw. Unschärfeverlauf) des Objektivs bei Offenblende ist der Knaller. Wobei man die Blende nicht unbedingt ganz öffnen sollte, da der Schärfebereich sich dann wirklich auf nur 2-3mm beschränkt, was bei einem seitlichen Porträt schon zu viel bzw. zu wenig des Guten sein kann. Wenn man um eine ganze Blende abblendet kommt man dann in einen Bereich der sehr angenehm ist.

 

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