Haut weichzeichnen mit Photoshop – Video-Tutorial


Sollte man die Haut auf Fotos weichzeichnen? Das ist eine gute Frage. Ich denke es kommt immer auf das Foto an. Welchen Look soll das fertige Bild haben, welche Aussage soll es treffen. Bei Charakterportraits passt es natürlich nicht, aber wenn man einen Glamourlook erzielen möchte, gehört es für mich dazu wie das Salz in der Suppe.

Doch weichzeichnen ist nicht gleich weichzeichnen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine Retusche mit Weichzeichnung z.B. in Photoshop vorzunehmen. All zu oft habe ich schon Fotos gesehen auf denen die Haut nur noch eine einzige beige, breiige Masse ist die absolut keine Struktur mehr hat. Bestes Beispiel sind für mich die Titelbilder der TV-Zeitschriften. Hier geht es mir meistens noch so, dass ich erst zweimal hinschauen muss, um den Star überhaupt zu erkennen, da durch das ganze „Glattziehen“ die Gesichtszüge so verändert sind, dass sich die Person kaum noch ähnlich sieht. Schlimm. Ich weiß nicht was sich die Bildbearbeiter oder die Produzenten der Zeitschriften dabei denken.

Im Videotutorial möchte ich als erstes zwei Negativbeispiele zeigen wie man es meiner Meinung nach nicht tun sollte bevor ich zu einer sehr eleganten Lösung komme, die ich durch Zufall in einer Zeitschrift und durch rum probieren entdeckt habe. Diese Möglichkeit, ich nenne sie mal „pseudo Frequenztrennung“, zeigt sehr schön welche Möglichkeiten man mit Photoshop & Co über die Ebenenmodis hat.
Das Ganze lässt sich übrigens auch mit Photoshop Elements und Gimp realisieren.

Damit auch alle Tablet-Benutzer in den HD Genuss kommen, hier der Link zum Video auf YouTube.

 

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