Mein Fotorucksack


Ich werde öfter gefragt welches Foto-Equipment ich benutze. Deshalb habe ich hier mal (fast) meinen ganzen Kram der sich inzwischen in meinem Rucksack angesammelt hat aufgelistet. Die aufgeführten Artikel kann ich ausnahmslos empfehlen.

Kameras

Canon EOS 6D

Canon_EOS_6DNachdem ich lange erst mit APS-C Sensor Kameras fotografiert habe, musste 2013 endlich eine Vollformat-Sensor-Kamera her. Lange habe ich überlegt ob ich zur 5D Mark III greife. Nach langem Abwägen und Recherchieren bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass  die 6D für meine Zwecke, hauptsächlich Landschafts- und Peoplefotografie, absolut ausreichend ist. Die 5D ist mit ihren vielen AF-Sensoren dann doch eher was für Sportfotografen, obwohl ich mir an der 6D manchmal den ein oder anderen Sensor mehr wünschen würde.

Ich habe meine Entscheidung bis heute nicht bereut. Die Bildqualität ist absolute Spitzenklasse. Werte bis ISO 6400 sind absolut kein Problem für die 6D. Und die Größe und das Gewicht entspricht fast der 60D. Damit ist sie deutlich kompakter als die 5D. Letztendlich hat auch der Preisunterschied mir die Entscheidung leicht gemacht.

 

 

 

 Canon EOS 60D

Canon_EOS_60DDie 60D war nach der 500D meine zweite DSLR. Noch bevor ich mir die 6D gekauft habe stand für mich fest, dass ich die 60D behalten werde. Warum? Ganz einfach, der APS-C Sensor hat für mich auch absolut seine Berechtigung. Da ist z.B. der Crop-Faktor mit dem man mal locker die Brennweite (theoretisch) um den Faktor 1,6 verlängern kann. Das macht in einem Zoo schon einiges aus (480mm anstatt „nur“ 300mm).
Außerdem habe ich inzwischen mehrere EF-S Objektive die eben nur auf Kameras mit APS-C Sensor passen. Unter anderem mein heiß geliebtes 60mm Makro (siehe unten).

Die 60D ist eine grundsolide Kamera mit einer sehr guten Bildqualität und kann mit dem internen Blitz auch externe Blitze fernsteuern. Zudem hat sie einen exzellenten Videomodus. Wegen all diesen Punkten ist und bleibt sie in meinem Rucksack.

 

 

 

Canon EOS M3

Canon EOS M3

Lange war der Wunsch nach einer kompakten Kamera mit der Qualität einer DSLR bei mir sehr groß. Schon als die EOS M1 auf den Markt kam war für mich klar, dass diese Kamera irgendwann in meinem Rucksack landet. Doch die M1 hatte sehr viele Schwächen die leider nicht zu verleugnen waren. Also habe ich abgewartet und und das Warten hat sich gelohnt finde ich.

Im letzten Herbst war es dann soweit. Kurz vor unserem Urlaub in den Bergen habe ich mir sie bestellt und habe bewusst nur diese Kamera mit in den Urlaub genommen. Und sie hat mich nicht enttäuscht. Mit der M3 habe ich all das gefunden was ich mir von einer kompakten Kamera wünsche. Sie hat eine sehr gute Bildqualität, ich kann mit dem Adapter alle meine EF und EF-S Objektive (auch mein geliebtes 60mm Macro – siehe unten) benutzen und sie ist hervorragend zum Filmen geeignet.

Mit dem 22mm Objektiv ist sie die Kamera die ich fast immer dabei habe weil sie zur Not auch in die Jackentasche passt.

 

Objektive

Canon EF 24-105mm f/4 L IS USM

Canon_EF_24-105mmDas 24-105mm ist mein erstes L-Objektiv und ich habe es als Kit-Objektiv mit der 6D gekauft. Ich habe mich bewusst gegen das 24-70mm als Kit entschieden, weil mir das ganz einfach viel zu wenig an Brennweitenbereich war. Mit dem 24-105 ist man dann doch flexibler. Es ist ein hervorragendes „Immer-Drauf-Objektiv“. Es ist einfach super gut, da gibt’s überhaupt nix zu meckern, ein L-Objektiv eben. Es hat zwar eine leichte Unschärfe bei ganz geöffneter Blende, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Da muss man schon in der 100% Ansicht ganz genau hin gucken. Ab Blende 8 ist das Ding so was von knackscharf, dass man richtig erschrickt. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es mit der 60D nicht so gut harmoniert. Hier merkt man dann doch, dass es für den Vollformatsensor gerechnet ist.

 

 

 

 

Canon EF-S 17-85mm f/4-5.6 IS USM

Canon_EF-S17-58mmDas 17-85mm hatte ich mir mal als Ersatz für mein 18-55mm Kit-Objektiv der 500D gekauft. Ich benutze es nach wie vor noch als „Immer-Druff“ auf der 60D, wo es auch als Kit-Objektiv zu haben war. Es hat seine Stärken aber auch seine Schwächen. Vor einiger Zeit hatte ich dazu mal ein Blog-Beitrag geschrieben.

Wenn ich die 60D dabei habe ist es auf jeden Fall auch dabei. Der Brennweitenbereich ist am APS-C Sensor (27-136mm) ganz einfach zu flexibel, um es zuhause zu lassen.

 

 

 

 

 

Canon EF 70-300mm f/4-5.6 IS USM

Canon_EF_70-300mmDas 70-300mm ist der absolute Geheimtipp bei Canon. Was viele nicht wissen, das Objektiv sollte eigentlich ein L-Objektiv werden. Es hat nämlich unter anderem eine UD-Linse verbaut, die normalerweise nur in der L-Serie eingebaut werden. Canon war damals aber wohl in Zugzwang und musste ein 70-300mm  Objektiv auf den Markt bringen, welches das mittlere Preissegment bedient. Das Objektiv ist inzwischen für unter 400,- Euro zu bekommen! Die Bildqualität ist der Hammer, das lässt dann auch die nicht soooo hohe Lichtstärke gut verschmerzen. Ich benutze es an der 60D und an der 6D.

Das Objektiv hat einen 2-stufigen Bildstabilisator. Die zweite Stufe ist speziell für Mitzieher ausgelegt. Damit ist es auch sehr gut für Sportaufnahmen geeignet. Zu einem L-Objektiv mit entsprechender Brennweite hat es nicht nur einen entscheidenden Preisvorteil sondern es ist auch um ein Vielfaches leichter. Das macht sich im Rucksack z.B. auf einer Wanderung oder auf dem Motorrad sehr bemerkbar.

Ich benutze es z.B. für Tieraufnahmen und manchmal für Porträts.

Ich kann jedem, der sich ein Tele-Zoom-Objektiv zu legen möchte, nur raten, lasst die Finger von den 75-300mm Objektiven die z.B. in den Sets von Canon angeboten werden und legt lieber ein paar Euro drauf und kauft euch dieses Objektiv. Mein absoluter Preistipp.

 

Sigma 70-200mm f/2.8 EX DG OS HSM

Sigma_70-200mmIn jedem Fotografenleben kommt der Moment, wo man sich ein 70-200mm f2.8 wünscht. Diese Gattung von Objektiv ist die absolute Creme de la Creme. Der Wunsch nach so einem Objektiv war bei mir sehr groß und es hat über ein Jahr gedauert bis ich mich dazu entscheiden konnte eins zu kaufen. Warum es das Sigma und keins von Canon geworden ist, könnt ihr in dem entsprechenden Blog-Beitrag lesen. Meine Erfahrungen mit dem Objektiv habe ich ebenfalls in einem Blog-Beitrag verewigt.

Zu dem Objektiv gibt es aus meiner Sicht nur gutes zu berichten. Ich benutze es hauptsächlich wenn ich ein lichtstarkes Objektiv benötige, um auf einer Bühne zu fotografieren. Es ist aber auch ein absolut hervorragendes Porträt-Objektiv, egal ob outdoor oder im Studio. Das Bookeh ist krass und sehr weich. Genau wie man es sich eben wünscht für Porträts.

Die Abbildungsleistung steht meiner Meinung nach dem doppelt so teuren Canon-Pendant in nichts nach. Der zweistufige Bildstabilisator funktioniert einwandfrei. Lediglich der AF-Bereich Begrenzungsschalter fehlt, aber das ist zu verschmerzen.

Sigma 85mm f/1.4 EX DG HSM

Sigma 85mm F1.4 EX DG HSM

Als ich von der 60D auf die 6D (APS-C auf Vollformat) umgestiegen bin war ich am Anfang irgendwie nicht mehr zufrieden mit der 50mm Brennweite auf der Vollformatkamera. Obwohl das 50mm zu meinem absoluten Liebling geworden war. Irgendwie fühlte es sich nicht mehr richtig an. Die Konsequenz war der Kauf des 85mm.
Das Objektiv ist eine sehr feine Linse. Wenn man es das erste Mal sieht erschrickt man etwas vor den Ausmaßen. Es ist unheimlich groß und schwer. Die 1.4er Blende braucht bei 85mm eben viel Platz und daraus resultierend viel Glas.
Die Abbildungsleistung ist überdurchschnittlich gut und meines Erachtens kann es absolut mit dem Canon 85mm f/1.2 absolut mithalten. Ich hab mich in einem Blogbeitrag mal dazu ausgelassen. Das einzige was diesem Objektiv wirklich gut täte wäre ein Bildstabilisator.

Leider fristet es in letzter Zeit ein trauriges Dasein in meinem Rucksack, weil ich doch den Look der 50mm mehr mag und, das ist meistens der größte Grund, mit dem 85er braucht man viiiiiel Platz zum Fotografieren. Man muss schon eine ganze Ecke weg vom Objekt welches man fotografieren möchte. Da wird der Raum bei einem Oberkörperportrait schnell mal zu klein.

Canon EF-S 60mm f/2.8 Macro USM

Canon_EF-S_60mmWenn ich an dieses Objektiv nur denke, dann werde ich schon schwach und fange an zu schwärmen. Leute, wenn Ihr euch für eure APS-C Kamera eine Festbrennweite kaufen wollt und ihr so um die 300,- gespart habt, dann kauft dieses Objektiv!!!
Nicht nur, dass es lichtstark ist und eine effektive Brennweite von 96mm hat, was hervorragend für Porträts geeignet ist, nein, dieses Objektiv trägt  zu Recht den Zusatz „Macro“ in seiner Bezeichnung. Es gibt viele Objektive die sich Macro nennen, aber es tatsächlich gar nicht sind. Das 60mm hingegen ist ein echtes Macro mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1.

Das Ding ist an der 60D der maßen krass knackscharf, dass es mir schon manchmal zu viel des Guten ist und ich mich schon dabei erwischt habe, einen Weichzeichner über das Foto zu legen 😉
Fairerweise muss ich dazu sagen, dass mein Objektiv vom Canon CPS an meine 60D angepasst wurde. Ein Macro-Foto von mir könnt ihr hier und hier sehen.

Es passt leider nicht an die 6D weil es ein EF-S Objektiv ist. Das war unter anderem auch ein Grund warum ich die 60D behalten habe. Ich kann und will auf dieses Objektiv nicht mehr verzichten.

Das Ding ist ganz einfach nur geil!

 

Canon EF 50mm f/1.4 USM

Canon_EF_50mm50mm, was soll ich dazu sagen. Einige behaupten wer kein 50mm Objektiv in seinem Rucksack hat, der ist kein Fotograf 😉

In meinem Rucksack ist das 1.4er und nicht das günstige und sehr beliebte 1.8er. Und das hat nicht den Grund, dass ich mehr Geld ausgeben wollte, sondern mir gefällt das Bookeh von dem 50mm 1.8 einfach nicht. Es ist mir zu hart und zu unruhig. Ich hatte es zum Test und habe es sofort wieder zurückgegeben. Das Bookeh vom 1.4er ist samtweich und die Unschärfe sehr angenehm. Der Autofokus funktioniert prima, aber, um komplett offenblendig fotografieren zu können, braucht man eine verdammt ruhige Hand. Der Tiefenschärfebereich bei Blende 1.4 beträgt nur wenige Millimeter. Da versemmelt man ganz schnell eine Porträtaufnahme wenn man selbst oder das Model nicht still hält. Außerdem ist die Schärfe bei voller Offenblende nicht sooo überzeugend. Ab Blende 2.0 wirds dann richtig scharf.

Ich benutze es öfter für Porträts. Wobei ich dazu sagen muss, dass mir der Bildlook an der Vollformat, wenn man richtig nah dran ist, nicht so gut gefällt. Es ist eben an der Vollformat kein Tele. Da es sehr klein und leicht ist, lasse ich ab und zu den Rucksack zuhause und gehe nur mit diesem Objektiv auf der Kamera bewaffnet raus. Es ist schon sehr spannend welche Bilder dabei entstehen.

Canon EF-M 22mm f/2 STM

Canon EF-M 22mm STM

Als ich mir die EOS M3 gekauft habe war mir eigentlich klar, dass dieses Objektiv noch her musste. Das Objektiv kommt mit dem Crop-Faktor der Kamera auf eine effektive Brennweite von 35mm. Die ideale Brennweite für die Reportage- und Streetfotografie. In der Regel habe ich auch (fast) nur dieses Objektiv auf meiner M3. Am Anfang war ich zwar sehr skeptisch ob so eine kleine Linse überhaupt etwas taugt, aber was soll ich sagen – dieser Winzling hat es wirklich in sich. Die optische Abbildungsleistung ist hervorragend. Es ist schon ab Blende 2.0 sehr scharf. Allerdings ist die Vigenttierung sehr stark ausgeprägt, aber gerade das mag ich an diesem Objektiv unheimlich. Ich mag den Look wenn es in den Ecken langsam dunkel wird. Ich habe schon oft die Objektivkorrektur in Lightroom eingeschaltet und bin echt erschrocken wie unspannend die Bilder ohne die dunklen Ecken aussehen. Also, Finger weg von der Korrektur in Lightroom 😉

Blitze und Zubehör

Canon Speedlite 580EX II

Canon_Speedlite580EXIIBlitze sind in meiner Art zu fotografieren nicht mehr wegzudenken. Ich genieße es das Licht mit Blitz so zu setzen wie ich es benötige. Sei es als Aufhellblitz oder als Hauptlichtquelle. Ich hatte mich zu dem Thema hier im Blog schon mal dazu ausgelassen.

Der Speedlite 580, den es inzwischen nicht mehr gibt, ist ein grundsolider Blitz der entsprechend der Canon-Qualität sehr gut verarbeitet ist. Er tut genau das was er soll, blitzen. Müsste ich mich heute nochmal entscheiden diesen zu kaufen, würde ich aber stattdessen zu dem Yongnuo YN-586 EX II greifen. Erstens weil es den 580er nicht mehr gibt und der Nachfolger, der 600er, sündhaft teuer ist und zweitens weil der Yongnuo mittlerweile für unter 200,- Euro zu haben ist. Außerdem bietet er einen entscheidenden Vorteil vor dem Canon, er hat noch einen akustischen Bereitschaftston.

Zusammen mit der 60D, und der Canon Fernsteuerung über den internen Blitz, ist der Speedlite 580 EX II ein unschlagbares Team. Auch direkt auf der Kamera möchte ich ihn nicht mehr missen.

 

 

 

Yongnuo YN-560 Mark III

Yongnuo_560MarkIIIDieser Blitz ist der absolute Knaller. Ich kann jedem nur empfehlen kauft euch so ein Ding. Der Preis – um die 70,- Euro – ist absolut unschlagbar, die Verarbeitung hervorragend und die Features, welche die inzwischen dritte Generation hat, sind der Wahnsinn. Der YN-560 Mark III hat alles was das Fotografenherz begehrt. Eingebauter Funkempfänger (kompatibel zu Yongnuo RF-602 und RF-603), akustisches Bereitschatfssignal, zwei verschiedene Slave-Modis und LCD-Display, um nur einige Funktionen zu nennen.
Allerdings muss man dazu sagen, dass es sich hier um einen reinen manuellen Blitz handelt, also nicht TTL-fähig ist. Wer mit dem entfesselten Blitzen anfangen möchte ist hier genau richtig, dazu muss man sich keinen teuren TTL-Blitz wie z.B. den Canon Speedlite 580 EX II kaufen.

 

 

 

 

 

Yongnuo YN-622C

Yongnuo_YN622Der YN-622C ist ein E-TTL Funkauslöser. Da wo das optische Canon-Fernauslösesystem für Blitze an seine Grenzen stößt, z.B. draußen bei grellem Sonnenlicht, ist das Ding einfach unschlagbar. Der Sender gaukelt der Kamera vor, dass der Blitz direkt auf der Kamera sitzt. Somit sind alle Menüfunktionen in der 60D und in der 6D (und auch bei allen anderen Canon Kameras) für die Blitzkonfiguration vorhanden. Außerdem beherrscht der Funkauslöser HSS (High-Speed-Synchronisation). Damit kann man z.B. den Speedlite 580 EX II und alle anderen HSS fähigen Blitze, jenseits der Blitzsynchonisationszeit, ansteuern. Das hat große Vorteile bei  z.B. grellem Sonnenlicht. Es sind dann Belichtungszeiten bis 1/8000 möglich. Ich habe auch noch den TTL-fähigen Funkauslöser Pixel-King. Allerdings hat der Yongnuo einen entscheidenden Vorteil, er hat eine Blitztestauslösetaste.

 

 

 

 

 

Yongnuo RF-603/C3

Yongnuo_RF603CDer RF-603 ist ein einfacher und zuverlässiger nicht TTL-fähiger Funkauslöser für Blitze. Damit kann man z.B. alle Systemblitze oder auch Studioblitze auslösen. Das Teil kann man auch prima als Kamerafernauslöser benutzen. Deshalb ist es wichtig, dass man auf die richtige Version achtet. Bei der C3 Version ist ein Fernauslöseranschlusskabel für alle einstelligen Canon-Kameras dabei. Der C1 hat ein Kabel für alle zwei- und dreistelligen Kameras.
Z.B. habe ich an Silvester meine Kamera auf den Balkon gestellt und dann bequem unten von der Straße mit dem Funkauslöser Fotos gemacht. Funktioniert erstklassig.

 

 

 

 

 

Flashbounce (Joghurtbecher)

JoghurtbecherDas Teil gehört in jeden Fotorucksack. Ich benutze es zwar sehr selten, aber damit kann man das harte Licht eines Aufsteckblitzes etwas absoften. Allerdings schluckt das Ding mehr Licht als man glaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 SMDV Firefly Pro Beauty Softbox Diffuser 60cm

SMDV60Dieses geile, kleine Teil war der beste Kauf den ich jemals im Bereich Fotozubehör getätigt habe. Die kleine Softbox für Aufsteckblitze ist der Oberhammer. Ich hatte mich hier im Blog auch schon mal entsprechend ausgelassen.

Das Licht, welches die Softbox erzeugt, ist sehr homogen und die Ausleuchtung ist trotz der nur 60cm angenehm groß. Und das ist der große Vorteil gegenüber einem gleichgroßen Durchlichtschirm. Bei einem Schirm wird das Licht in alle Winde verstreut und es geht viel davon verloren. Bei der Softbox wird das Licht gerichtet abgegeben.
Was mich an dem Teil jedes Mal wieder verblüfft ist das einfache Auf- und Abbauen und das kleine Packmaß. Einziges Manko für mich ist die Tatsache, dass man den Außendiffusor nicht entfernen kann und es fast unmöglich ist den Innendiffusor zu entfernen obwohl dies möglich ist, aber das ist nur was für kleine Hände 😉
Für jeden, der sich für das entfesselte Blitzen mit Aufsteckblitzen interessiert, ist das Teil ein absoluter Kauftipp, auch wenn der Preis im ersten Moment etwas weh tut.

 

Rucksack

Lowepro Flipside 300

Lowepro_Flipside300Das ist zur Zeit mein Rucksack. Ich habe mich damals für den Flipside entscheiden, weil er einen ganz simplen und effektiven Diebstahlschutz hat. Man kommt nämlich nur über das Rückenteil an die Kamera. Das heißt man muss ihn entweder abnehmen um an die Kamera zu kommen oder, und das ist der Clou bei dem Teil und deshalb heißt er auch „Flipside“, man schnallt sich den Bauchgurt um und nimmt die Schultergurte ab und zieht ihn nach vorne. Dann hängt er direkt mit der Rückseite vor dem Bauch und man kann ganz bequem die Kamera entnehmen. Zu dem hat man quasi noch einen kleinen Tisch vor sich und kann auch ganz bequem mal ein Objektiv wechseln. Wer sich das nicht vorstellen kann, kann sich hier ein Video dazu ansehen. Für mich ist er der ideale Begleiter auf Wanderungen und auch auf dem Motorrad.

Inzwischen ist er mir nur manchmal zu klein, deshalb werde ich mir demnächst sehr wahrscheinlich den Flipside 400 oder 500 kaufen.

 

 

 

 

 

Stativ

Manfrotto 055CXPRO4

Manfrotto_055CXPRO4CarbonDas Manfrotto 055CXPRO4 ist ein Stativ aus Carbon und damit auch besonders leicht. Allerdings nicht gerade günstig. Ich habe lange überlegt ob ich mir so ein teures Stativ kaufen soll, aber mir klingelt heute noch der Satz des Manfrotto-Mitarbeiters auf einer Messe in den Ohren „eine Kamera kauft man sich alle zwei bis drei Jahre neu weil sich die Technik ständig ändert, ein Stativ kauft man in der Regel nur einmal im Leben, aber dann richtig“. Genau so habe ich mir dann auch das Stativ ausgesucht. Das 055er habe ich auch deshalb genommen, weil es mit seinen drei Auszügen hoch genug für mich ist. Was nützt mir bei meinen 1,93m ein Stativ, dass nur 1,60 hoch ist.

 

 

 

 

 

Manfrotto MA 410 Getriebeneiger Junior

Manfrotto410Neben dem Manfrotto 486RC2 Kugelkopf habe ich auch noch diesen Dreiwege-Getriebeneiger. Ich hatte das Teil auf einem Foto-Workshop getestet und war sofort begeistert. Gerade für Tabletops uns Macros ist das Ding super gut. Man kann die Kamera dank des Getriebes (Zahnrad-Mechanismus) millimetergenau ausrichten. Er ist aus Alu-Druckguß und dadurch extrem stabil, aber auch schwer. Fast so schwer wie mein Stativ 🙂
Warum das Teil Junior heißt kann ich nicht nachvollziehen, weil er einen absolut erwachsenen Eindruck macht. Evtl. ist es wegen dem relativ günstigen Preis in diesem Segment.

 

 

 

 

 

 

Dies und das (was man halt so braucht)

SanDisk Speicherkarten

SanDiskBei Speicherkarten vertraue ich voll und ganz auf SanDisk und das ausschließlich. Ich besitze keine Karten von anderen Herstellern. Sie sind absolut zuverlässig und es hat mich bis jetzt noch keine im Stich gelassen. Sie sind zwar etwas teurer aber ich fahre ja auch keinen Ferrari und Tanke dann nur Normal-Benzin. Ich hatte sogar mal den Fall, dass ich eine in der Hosentasche vergessen habe und diese dann mitgewaschen wurde. Alles kein Problem. SanDisk schmeißt die Dinger sogar auf Messen ins Wasser, trocknet sie anschließend ab und steckt sie dann in eine Kamera. Das würde ich persönlich vor einer Trockenphase nicht tun, denn wasserdicht sind die Dinger soweit ich weiß nicht. Wenn man nicht filmt muss man auch nicht unbedingt die allerschnellsten kaufen. Das Geld kann man sparen.

 

 

 

SanDisk Eye-Fi Speicherkarte

SanDisk_Eye-Fi

Diese Wi-Fi-Karte habe ich mir gekauft, als ich die 6D noch nicht hatte und ich benutze sie ausschließlich mit der 60D. Wie bei meinen anderen Karten habe ich mir gedacht, bei SanDisk kann ich nichts verkehrt machen. Das Ding hat mich aber einige Nerven gekostet bis es funktioniert hat. Da konnte mir auch nicht der Support helfen. Sie hat sich am Anfang ganz einfach nicht dazu bewegen lassen zu funken. Unzählige Versuche und das durchwühlen von Google und etlichen Foren hat nichts gebracht. Wie sich dann heraus gestellt hat, war nicht die Karte daran Schuld sondern der Benutzer 🙂
Ich hatte ganz einfach übersehen, dass meine Kamera ein zusätzliches Menü anbietet wenn ich die Karte rein schiebe. In diesem Menü muss man dann die Karte ganz einfach aktivieren, bloß steht das weder in der Anleitung der Karte noch in dem Handbuch der Kamera – ärgerlich.

 

 

 

Lenspen

LenspenDer Lenspen gehört für mich in jeden Fotorucksack. Das Teil ist nicht teuer aber die Wirkung ist groß. Mit dem Teil bekommt man auch starke Verschmutzungen ohne Probleme von der Linse.

 

 

 

 

 

 

 

 

Spudz Mircofasertuch 18% grau

Spudz_grauEin Mircrofasertuch gehört für mich genauso in den Rucksack wie der Lenspen. Das Spudz-Tuch ist der Klassiker. Es kommt mit einem kleinen Täschchen mit dem es fest verbunden ist und an dem auch noch ein Karabinerhaken befestigt ist.
Ich habe mich für das Tuch in 18% grau entschieden. So hat man unterwegs auch noch immer eine „faltbare“ Graukarte für den Weißabgleich dabei. Allerdings ist das in der Praxis manchmal etwas schwierig. Man benötigt schon einen fast glatten Untergrund.

 

 

 

 

 

 

 

Sanyo Eneloop Akkus

EneloopJeder Blitz benötigt entweder Batterien oder sehr gute Akkus. Gerade bei Akkus gibt es für den Blitzbetrieb sehr große Unterschiede. Akkus geben in der Regel keine sehr konstante Leistung ab, das heißt die Ladung nimmt langsam immer mehr ab. Die Eneloop haben fast die gleiche Eigenschaft wie Alkalie-Batterien, erst zum Ende hin nimmt die Ladung ab. Das garantiert eine (fast) gleichbleibende Aufladezeit der Blitze.

 

 

 

 

 

 

Sekonic L-308S Belichtungsmesser

Sekonic_L308SWenn man im Studio fotografiert, benötigt man irgendwann einen Belichtungsmesser. Man kann es natürlich auch ohne überstehen, aber besser ist es mit meiner Meinung nach. Der Sekonic L-308S ist ein grundsolides und günstiges Gerät. Er tut genau das was er soll und das sehr zuverlässig. Ich brauche kein Gerät mit buntem LCD-Display oder Schnick und Schnack 🙂
Bei mir ist er auch bei Outdoor-Shootings mit im Rucksack.

 

 

 

 

 

 

 

Cookin Graufilter

Cookin_FilterFür Landschaftsaufnahmen habe ich mir mal einen Satz Graufilter und Verlaufsfilter von Cookin gegönnt. Die Dinger sind unheimlich praktisch und einfach einzusetzen. Mit einem kleinen Adapterring für kleines Geld passen Sie auf jedes meiner Objektive und ich muss nicht für jedes Objektiv die passenden Filter kaufen.